Liebe Leser und Leserinnen,
im Mittelpunkt des folgenden Researchs steht die Future Fuels Inc. (ISIN: CA36118K1084 | WKN: A40TUW) – ein kanadischer Uranexplorer mit Projekten im weltbekannten Athabasca-Becken, der von der globalen Renaissance der Kernenergie sowie dem wachsenden Bedarf an sicheren westlichen Uranlieferketten profitieren könnte.
Nach einer Phase der Stagnation verzeichnet die Kernkraft global wieder spürbaren Rückenwind: angetrieben durch ambitionierte Klimaziele, das Streben nach Energieunabhängigkeit und den extremen Stromhunger von KI-Rechenzentren. Doch die geopolitische Ausgangslage birgt erhebliche Risiken: Obwohl Russland durch den Ukraine-Krieg politisch isoliert ist, bleibt der Staatskonzern “Rosatom” der mit Abstand dominierende Akteur beim weltweiten Export von Nukleartechnologie. Fast alle sogenannten „Newcomer-Länder“, also Staaten, die zum ersten Mal in die Atomkraft einsteigen, bauen ihre Reaktoren mit russischer Hilfe und russischen Krediten. Prominente Beispiele für aktuelle Großbaustellen unter russischer Regie sind das Kraftwerk “El Dabaa” in Ägypten, “Akkuyu” in der Türkei und “Rooppur” in Bangladesch. Angesichts dieser Abhängigkeiten und des massiven Bedarfs an verlässlicher Grundlast zeigt sich im Westen eine fundamentale Kehrtwende. Während Deutschland seinen Atomausstieg abgeschlossen hat, erlebt die Kernkraft auf EU-Ebene und in vielen Nachbarstaaten eine regelrechte politische Renaissance.
Der Ausweg aus der Abhängigkeit: Wie der Westen die nukleare Souveränität zurückgewinnen kann
Wer abseits von rein hypothetischen Projekten nach realer technologischer und geopolitischer Sicherheit sucht, kommt an einem Land nicht vorbei: Kanada, dem zweitgrößten Uranproduzent der Welt. Das Land besitzt ein historisches und industrielles Alleinstellungsmerkmal: Kanada besitzt nicht nur riesige eigene Uranvorkommen, sondern auch eine geschlossene technologische Lieferkette. Kanada ist eines der ganz wenigen westlichen Länder, das ein Atomkraftwerk theoretisch komplett im eigenen Land planen, verarbeiten und die Anlage schlüsselfertig bauen kann, ohne auf ausländische Akteure angewiesen zu sein.
Die Kette beginnt im berühmten “Athabasca-Becken”. Hier liegen die weltweit reichsten und am höchsten konzentrierten Uranvorkommen der Erde. Kanada versucht aktuell, die Blaupause für den Westen zu liefern, wie der Übergang zu einer atomar gestützten, emissionsfreien Wirtschaft im laufenden Jahrzehnt gelingen kann.
Kanadische Uranexplorer im Fokus
Genau hier schließt sich der Kreis für den strategischen Rohstoffmarkt: Da der Westen sich um jeden Preis aus der nuklearen Abhängigkeit Russlands befreien muss und gleichzeitig der globale Westen sowie Tech-Konzerne gigantische Mengen CO₂-freien Strom fordern, wird die gesicherte Herkunft des Primärrohstoffs Uran zur alles entscheidenden Existenzfrage. Kanada bietet dafür das stabilste, rechtssicherste und am besten integrierte Ökosystem der Welt.
Ein kanadischer Uranexplorer, der sich in diesem erstklassigen geopolitischen Umfeld bestens positioniert und neue Uran-Projekte gesichert hat, dürfte somit an der absoluten Quelle der Wertschöpfungskette sitzen.
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Empfehlung
Die drückende geopolitische Vormachtstellung des russischen Staatskonzerns “Rosatom” hat bei westlichen Regierungen und Tech-Giganten die Alarmglocken schrillen lassen. Fast ein Viertel des in der EU genutzten Urans stammt aus Russland. Beim kritischen Prozess der Urananreicherung kontrolliert Moskau sogar rund 40 % des Weltmarktes. In einer Zeit, in der KI-Rechenzentren und Klimaziele den Strombedarf explodieren lassen, ist diese erpressbare Abhängigkeit von einem feindlichen Akteur das größte systemische Risiko für die westliche Energiesicherheit.
Die Antwort auf dieses strategische Dilemma wird aber genau jetzt formuliert: Mit der im Juni 2026 beschlossenen nationalen “Nuclear Energy Strategy” positioniert sich Kanada als die ultimative, demokratisch stabile Alternative im globalen Nuklearmarkt. Das Land dreht den Spieß um und baut seine ohnehin starke Position als zweitgrößter Uranproduzent der Welt drastisch aus, mit dem erklärten Ziel, die Uranexporte bis 2035 zu verdoppeln.
Kanada liefert damit die geopolitische Blaupause, wie sich der Westen dauerhaft aus der russischen Umklammerung befreien kann.
Genau an dieser Schlüsselstelle setzt Future Fuels Inc. (ISIN: CA36118K1084 | WKN: A40TUW an: Die erst kürzlich erfolgte Akquisition im Athabasca-Becken bietet dem Unternehmen zusätzlich Zugang zu einer der weltweit attraktivsten Uranregionen. Historische Gehalte von bis zu 5 % Uran sowie jüngste Explorationserfolge benachbarter Projekte von “IsoEnergy” und “Purepoint Uranium Group” unterstreichen das Entdeckungspotenzial. Zusätzlichen Wert erhält die Investmentstory durch “IsoEnergy” als größten Aktionär, ein strategischer Ankerinvestor, der perspektivisch auch als potenzieller Übernahmekandidat in Betracht kommen dürfte.
Der wichtigste Vermögenswert von Future Fuels ist das Projekt “Hornby”, dass das gesamte 3.407 km² große Hornby Basin im Nordwesten von Nunavut umfasst, ein geologisch vielversprechendes Gebiet mit über 40 unerschlossenen Uranvorkommen, darunter auch das historische System “Mountain Lake”. Darüber hinaus besitzt Future Fuels das Konzessionsgebiet “Covette” in der Region James Bay in Quebec, das 65 Mineral-Claims auf 3.370 Hektar umfasst.
Fazit der Redaktion: Prognosen der Internationalen Atomenergiebehörde (“IAEA”) sehen bis 2050 einen erheblichen Anstieg: Die Kombination aus geopolitischem Rückenwind, einer politisch sicheren Jurisdiktion und einer vollständig integrierten nuklearen Wertschöpfungskette schafft generell außergewöhnlich attraktive Rahmenbedingungen für Uranexplorer in Kanada. Unternehmen mit aussichtsreichen Projekten profitieren damit nicht nur von einer erstklassigen Geologie, sondern auch von einem strukturellen Nachfrageimpuls, der weit über den aktuellen Rohstoffzyklus hinausreichen dürfte. Future Fuels Inc. (ISIN: CA36118K1084 | WKN: A40TUW) positioniert sich damit in einem Marktumfeld, in dem die makroökonomischen und geopolitischen Voraussetzungen derzeit kaum günstiger sein könnten.
Aktuelle Kaufempfehlung
Für renditeorientierte Anleger präsentiert sich Future Fuels Inc. (ISIN: CA36118K1084 | WKN: A40TUW) als eine erstklassige, potentiell unterbewertete Aktie, die im amerikanischen Energy-Segment gerade jetzt eine ausgezeichnete Investitionsmöglichkeit darstellen könnte
Fazit
In einem hochexplosiven Marktumfeld offenbart sich aktuell die fundamentale Schwachstelle des Westens: Obwohl Russland durch den Ukraine-Krieg politisch isoliert ist, bleibt der Staatskonzern „Rosatom“ der mit Abstand dominierende Akteur beim weltweiten Export von Nukleartechnologie. Diese anhaltende Blockbildung verdeutlicht, warum der Westen gezwungen ist, die bestehende Versorgungsarchitektur grundlegend neu zu ordnen. Der unaufhaltsame Zwang zur geopolitischen Entflechtung fungiert damit als historischer Katalysator, der den strategischen Wert von politisch unbedenklichen und verlässlichen Uran-Lieferketten massiv nach oben treibt.
Kanadas geschlossene Lieferkette
Um die Versorgungssicherheit im Westen zu gewährleisten, rückt Kanada als strategischer Partner unweigerlich in den Fokus, da das Land ein historisches und industrielles Alleinstellungsmerkmal besitzt: Kanada besitzt nicht nur riesige eigene Uranvorkommen, sondern auch eine geschlossene technologische Lieferkette. Kanada ist eines der ganz wenigen westlichen Länder, das ein Atomkraftwerk theoretisch komplett im eigenen Land planen, verarbeiten und die Anlage schlüsselfertig bauen kann, ohne auf ausländische Akteure angewiesen zu sein.
Kanada versucht derzeit, die Blaupause für den Westen zu liefern, wie der Übergang zu einer atomar gestützten, emissionsfreien Wirtschaft im laufenden Jahrzehnt gelingen kann.
Da der globale Primärbedarf an CO₂-freier Grundlast (KI-Rechenzentren, EU-Ausbau) auf ein politisch blockiertes russisches Angebot trifft, verlagert sich das strategische Gewicht im Westen vollständig auf politisch sichere Herkunftsländer. Future Fuels Inc. (ISIN: CA36118K1084 | WKN: A40TUW) mit Projekten im weltbekannten “Athabasca-Becken” dürfte hier gerade noch einen immensen Hebel bieten können. Das Unternehmen operiert im rechtssichersten Nuklear-Ökosystem der Welt und kann direkt in eine bereits voll funktionierende, geschlossene Infrastruktur zuliefern. Die Marktkapitalisierung liegt auf vergleichsweise niedrigem Niveau und das Upside-Potential dürfte angesichts der Qualität der Projekte und der Domizilierung der Schlüssellagerstätte in einer der besten Destinationen für Commodities weltweit enorm sein. Wer nach der ultimativen Absicherung gegen den drohenden westlichen Versorgungsengpass sucht, sollte in Future Fuels ein perfekt positioniertes Vehikel an der Speerspitze dieser neuen nuklearen Ära vorfinden.
Diese Gründe sprechen für eine Depotaufnahme
Detaillierte Reports
Future Fuels Inc. (ISIN: CA36118K1084 | WKN: A40TUW) ist ein börsennotiertes Unternehmen, dessen Hauptaugenmerk auf den weltweiten Erwerb, die Exploration, die Erschließung und den Abbau von Mineralkonzessionsgebieten gerichtet ist. Das wichtigste Projekt von Future Fuels ist das Uranprojekt “Hornby”, das sich über das gesamte 3.407 km² große Hornby-Becken im Nordwesten von Nunavut erstreckt und ein geologisch vielversprechendes Gebiet mit über 40 wenig erkundeten Uranvorkommen, einschließlich der historischen Lagerstätte Mountain Lake, ist. Darüber hinaus besitzt Future Fuels das Konzessionsgebiet “Covette” in der Region James Bay in Quebec, das 65 Mineralkonzessionen auf einer Fläche von 3.370 Hektar umfasst.
Kürzlich hat das Unternehmen die Übernahme der “Hatchet Uranium Corp.” im Rahmen einer dreiseitigen Fusion unter Beteiligung von “ValOre Metals Corp.” abgeschlossen und führt diese als Tochtergesellschaft unter dem Namen “Future Fuels Athabasca Inc.” weiter. Das Unternehmen hält damit über die Gesellschaft „Amalco“ ein rund 97.674 Hektar großes Uranexplorationsportfolio im Norden Saskatchewans, welches die fünf Konzessionsgebiete „Hatchet Lake“, „Highway“, „CBX/Shoe“, „Usam“ und „Genie“ umfasst. Die Liegenschaften weisen historische Uranmineralisierungen auf und unterliegen nach Ausübung der Optionen “Net-Smelter-Return-Royalties” von meist 2 Prozent zugunsten von “Rio Tinto” und “Skyharbour Resources”. Nach der behördlichen Meldung aller erforderlichen Ausgaben durch Hatchet Uranium Corp. dürfte die zukünftige Aufrechterhaltung und Exploration der Claims bei Future Fuels und “Amalco” liegen.
Der Uranmarkt
Uran, ein chemisches Element mit dem Symbol “U”, ist ein radioaktives Schwermetall, dessen Isotope ausnahmslos radioaktiv sind. Seine Entdeckung als Schlüsselmaterial für die Kernspaltung im Jahr 1938 durch Otto Hahn, Fritz Straßmann, Lise Meitner und Otto Frisch markierte einen Meilenstein in der Wissenschaft. Von den natürlichen Uranisotopen ist „235U“ von besonderer Bedeutung, da es durch thermische Neutronen spaltbar ist und so die Grundlage für Kettenreaktionen in Kernreaktoren und Kernwaffen bildet. Bei der Kernspaltung entstehen Alpha-, Beta- oder Gammastrahlen sowie radioaktive Spaltprodukte.
Ist Uran gefährlich?
Obwohl Uran oft mit seiner radioaktiven Strahlung in Verbindung gebracht wird, liegt die größere Gefahr tatsächlich in seiner chemischen Toxizität. Seine Strahlung ist im natürlichen Zustand vergleichsweise gering und stellt in vielen Anwendungen kein unmittelbares Risiko dar. Dennoch erfordert der Umgang mit Uran, besonders in angereicherter Form, höchste Sicherheitsvorkehrungen. Trotz seines schlechten Images in der Vergangenheit, insbesondere durch Fragen der Endlagerung und Sicherheit, hat Uran in den letzten Jahren eine Neubewertung erfahren. So hat die EU-Kommission Kernenergie als nachhaltig eingestuft – eine Entscheidung, die die Rolle von Uran im Kontext der Klimawende unterstreicht. Kernkraftwerke erzeugen Strom nahezu emissionsfrei und tragen so zur Reduzierung von Treibhausgasen bei, was sie zu einem attraktiven Element im Kampf gegen den Klimawandel macht.
Hauptanwendungsgebiet: Energieerzeugung
Uran wird primär in Atomkraftwerken eingesetzt, um Wärme und Strom zu erzeugen. Dabei punktet es durch seine Effizienz und den geringen CO₂-Ausstoß im Vergleich zu fossilen Brennstoffen. Der Anteil der Uran-Kosten an der Stromproduktion liegt mit etwa 10 bis 15 Prozent auf internationalem Durchschnittsniveau – vergleichsweise gering im Verhältnis zu anderen Energiequellen. Die emissionsfreie Energiegewinnung macht Uran zu einem wichtigen Baustein in der globalen Energieversorgung.
Uran in Medizin, Industrie und Forschung
Neben der Energieerzeugung hat Uran vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin, Industrie und Wissenschaft. In der Medizin wird es beispielsweise zur Behandlung und Diagnose von Tumoren sowie zur Sterilisation von medizinischen Geräten genutzt. Durch energiereiche Strahlung können gesundheitsschädliche Mikroorganismen zerstört und die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängert werden, ohne dass dabei Radioaktivität freigesetzt wird. Im Gegensatz zu thermischen Verfahren bleiben bei dieser Methode Vitamine und Aromen der Lebensmittel erhalten.
In der Industrie unterstützt Uran die Materialforschung, etwa bei der Untersuchung von Turbinen, Automotoren oder Flugzeugwänden. Mit Hilfe von Neutronen können Materialfehler frühzeitig erkannt und neue, strapazierfähigere Werkstoffe entwickelt werden, die unter extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen oder starkem Druck bestehen.
Zukunftsperspektiven: Nachhaltige Nutzung von Uran
Ein bemerkenswerter Fortschritt zeichnet sich in der chemischen Nutzung von Uran ab. Abgereichertes Uran könnte künftig als Katalysator bei der Wasserstoffgewinnung aus Wasser eingesetzt werden. Ebenso kann es die chemische Umwandlung von Kohlendioxid und Stickstoff effizienter gestalten. Diese Verfahren tragen nicht nur zur Reduktion des Energieverbrauchs bei, sondern eröffnen auch neue Möglichkeiten, CO₂ als Rohstoff zu nutzen. Damit zeigt Uran, dass es nicht nur ein Energieträger der Vergangenheit ist, sondern auch ein potenzieller Schlüssel zu nachhaltigeren Technologien.
Uran ist ein facettenreicher Rohstoff mit beeindruckendem Potenzial
Seine Einsatzmöglichkeiten reichen weit über die Kernenergie hinaus, von medizinischen Anwendungen bis hin zu innovativen Verfahren in der Chemie. Gleichzeitig unterstreicht die nahezu emissionsfreie Stromerzeugung in Kernkraftwerken seinen Wert im Kampf gegen den Klimawandel. Mit Blick auf die fortschreitende Forschung könnte Uran künftig nicht nur ein Symbol für Energie, sondern auch für Nachhaltigkeit werden.
Weltweit, mit Ausnahme von Deutschland, werden gerade neue Kernkraftwerke gebaut, weil sich Lieferengpässe abzeichnen, die den Uranpreis in die Höhe schnellen lassen könnten.
![“Im Juli 2024 wurden in den USA 94 betriebsfähige Kernreaktoren gezählt. [...] In Europa ist](https://cdn.prod.website-files.com/6708f9ceafbda7c5891a4432/6779123f4675cdeda9f26732_statistic_id152153_anzahl-der-reaktoren-in-kernkraftwerken-nach-laendern-im-juli-2024.jpeg)
Die Internationale Energieagentur hat prognostiziert, dass die globale Kernkraftkapazität bis 2040 auf 582 GW steigen wird, gegenüber den 415 GW im Jahr 2020. Der “Nuclear Fuel Report: Global Scenarios for Demand and Supply Availability 2021-2040” geht sogar noch weiter: “Die Kernenergieerzeugungskapazität wird voraussichtlich um 2,6% jährlich wachsen und bis 2040 615 GWe erreichen. Mitte 2021 betrug die weltweite Nuklearkapazität rund 394 GWe (von 442 Einheiten) und etwa 60 GWe (57 Einheiten) befanden sich im Bau. Im Referenzszenario wird erwartet, dass die Kernkraftkapazität jährlich um 2,6% wachsen und bis 2030 439 GWe und bis 2040 615 GWe erreichen wird.”
https://www.iea.org/reports/nuclear-power
Eine weitere Prognose der “Internationalen Atomenergiebehörde” ist noch optimistischer. In Bezug auf die zukünftige Nachfrage rechnet man mit einem Anstieg um mehr als 100% bis 2050.
https://www-pub.iaea.org/MTCD/Publications/PDF/Pub1104_scr.pdf“Im Juli 2024 plante China 41 Atomreaktoren, die innerhalb der nächsten 15 Jahre in Betrieb genommen werden sollen. Im weltweiten Vergleich plant das genannte Land somit die meisten Atomreaktoren, gefolgt von Russland und Indien. 2022 gingen zuletzt acht Atomreaktoren weltweit in den Bau.” Geplante Atomreaktoren weltweit nach Ländern 2024 | Statista
“Im Jahr 2023 wurde weltweit mit dem Bau von sechs Atomreaktoren begonnen.” Atomreaktoren - Jährlicher Bau weltweit bis 2023 | Statista
Der Uranmarkt ist gerade wieder so attraktiv, weil der Abbau ein sehr träges Geschäft geworden ist. Wenn die Nachfrage in den kommenden Monaten bzw. Jahren steigt, das legen viele Analysen und Prognosen nahe, lässt sich die Förderung von Uran nicht einfach wie beim Erdöl kurzfristig erhöhen.
Der Uranpreis
Der Uranpreis hat in den letzten Jahren signifikante Schwankungen erfahren. In den frühen 2000er Jahren erlebte der Uranpreis einen Anstieg, der 2007 mit einem Höchststand von über 130 US-Dollar pro Pfund kulminierte. Anschließend fiel der Preis und verharrte mehrere Jahre auf einem niedrigeren Niveau. Seit 2021 ist jedoch ein erneuter Aufwärtstrend zu beobachten, der durch eine steigende Nachfrage nach Kernenergie und geopolitische Spannungen beeinflusst wird.
Aktuell beeinflussen vor allem geopolitische Spannungen den Uranpreis, etwa die Maßnahmen wie die russischen Beschränkungen für den Export von Kernbrennstoff in die USA. Trading Economics
Aber auch die Nachfrage nach Kernenergie ist zuletzt wieder gestiegen: Länder wie China und Indien investieren verstärkt in neue Kernkraftwerke, was die Nachfrage nach Uran erhöht. Einige Analysten prognostizieren, dass der Preis in den kommenden Jahren steigen könnte, getrieben durch eine steigende Nachfrage und ein begrenztes Angebot.

Die wachsende Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz und der steigende Energiebedarf: Eine neue Rolle für die Kernenergie?
Die rapide wachsende Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI) führt zu einem exponentiellen Anstieg des Energiebedarfs, insbesondere durch Rechenzentren, die enorme Rechenleistung erfordern. Diese Entwicklung stellt traditionelle Stromnetze vor große Herausforderungen, da deren Ausbau zeitaufwendig ist und erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie nicht zuverlässig genug sind, um den konstanten Energiebedarf dieser Infrastrukturen zu decken. Um diesem Druck zu begegnen, wenden sich Technologiekonzerne zunehmend der Kernenergie als stabiler und emissionsfreier Energiequelle zu.
Kernenergie als Antwort auf den Energiehunger der KI
Kernkraftwerke bieten eine kontinuierliche und zuverlässige Stromversorgung, die den Anforderungen moderner Rechenzentren gerecht wird. Neben der Wiederinbetriebnahme bestehender Anlagen investieren Unternehmen verstärkt in innovative Reaktortechnologien. Ein herausragendes Beispiel ist Googles Zusammenarbeit mit Kairos Power, um kleine modulare Reaktoren (Small Modular Reactors, SMRs) für die Versorgung seiner Rechenzentren zu nutzen. Ähnliche Initiativen verfolgen auch Amazon und Microsoft. Amazon hat kürzlich drei Projekte gestartet, um die Entwicklung von SMRs voranzutreiben, während das Kernkraftwerk „Three Mile Island“ in Pennsylvania plant, seinen Strom an Microsoft zu verkaufen.
Small Modular Reactors: Kleine Kraftwerke mit großem Potenzial
SMRs gelten als zukunftsweisende Technologie für eine kohlenstoffarme Energieerzeugung. Mit einer Leistung von unter 300 Megawatt – im Vergleich zu über 1.000 Megawatt bei traditionellen Kernkraftwerken – sind diese Reaktoren flexibler und oft sicherer konzipiert. Ihre geringe Größe ermöglicht eine vielseitige Nutzung, beispielsweise in abgelegenen Regionen, für industrielle Prozesse oder zur Netzstabilisierung in Kombination mit erneuerbaren Energien. Die standardisierte Fertigung und die Möglichkeit, Komponenten in Fabriken vorzufertigen, verkürzen Bauzeiten und senken Kosten.
Darüber hinaus verwenden viele SMRs passive Sicherheitssysteme, die ohne menschliches Eingreifen oder externe Energiequellen auskommen. Im Falle einer Störung können sich die Reaktoren von selbst abschalten. Diese Merkmale machen SMRs besonders attraktiv für die energiehungrige KI-Branche und andere Industrien.
Prominente Unterstützer und politische Förderung
Die Vorteile von SMRs haben prominente Befürworter gefunden, von den Tech-Giganten des Silicon Valley bis hin zu politischen Entscheidungsträgern. Bill Gates, Gründer von Microsoft, treibt mit seinem Unternehmen Terrapower ein Pilotprojekt im US-Bundesstaat Wyoming voran. Gates sieht in der Technologie eine Schlüsselrolle für die zukünftige Energieversorgung der Welt.
Auch Meta braucht enorme Mengen an Energie, um langfristig die Stromversorgung seiner KI-Rechenzentren zu sichern. Aus diesem Grund will das Unternehmen eigene Atomkraftwerke bauen. Künstliche Intelligenz: Meta sucht Entwickler für Bau eigener Atomkraftreaktoren
Metas Pläne, in Kernenergie zu investieren, spiegeln einen größeren Trend in der Tech-Branche wider: die Suche nach zuverlässigen, nachhaltigen Energiequellen, um den steigenden Strombedarf der KI zu decken. Während Herausforderungen bleiben, könnte das Engagement dieser Unternehmen die Kernkrafttechnologie revolutionieren und eine Schlüsselrolle in der globalen Energiewende spielen. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob die Tech-Giganten nicht nur Pioniere in der Technologie, sondern auch in der Energieversorgung werden können.
Auch die Politik hat die Bedeutung der Kernenergie erkannt. Die Europäische Kommission hat eine Industrieallianz ins Leben gerufen, mit dem Ziel, bis 2050 mindestens 150 Gigawatt Energie aus neuen Kernkraftanlagen bereitzustellen. Behörden in den USA, Großbritannien und Kanada arbeiten ebenfalls daran, regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Technologie zu fördern.
Herausforderungen und Ausblick
Trotz der vielversprechenden Perspektiven stehen SMRs vor Herausforderungen wie hohen Investitionskosten, regulatorischen Hürden und der öffentlichen Akzeptanz. Zudem ist die Anzahl aktiver Uranminen begrenzt, und es mangelt an neuen Produktionsstätten aufgrund geringer Investitionen in den vergangenen Jahren. Doch die Vorteile überwiegen für viele Experten: SMRs könnten nicht nur den steigenden Energiebedarf durch KI decken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung globaler CO₂-Emissionen leisten.
Tech-Giganten und Mini-Reaktoren: Kernenergie als Lösung für den KI-Energiehunger
Der stetig steigende Strombedarf der großen Tech-Unternehmen wie Amazon, Google und Microsoft durch KI-Anwendungen zwingt diese, innovative Lösungen zu finden. Angesichts der immensen Energieanforderungen ihrer Rechenzentren haben sie sich für den Einsatz kleiner modularer Reaktoren (SMRs) entschieden. Google und Amazon etwa haben bereits Verträge mit führenden SMR-Entwicklern unterzeichnet, um ihren Energiebedarf nachhaltig und zuverlässig zu decken. Ziel ist es, bis Mitte der 2030er Jahre den ersten Strom aus diesen Mini-Reaktoren zu gewinnen.
Microsoft-Gründer Bill Gates treibt die Entwicklung mit seinem Unternehmen Terrapower noch entschlossener voran. In Wyoming wurde bereits mit dem Bau einer Pilotanlage begonnen, die den Weg für den breiteren Einsatz dieser Technologie ebnen soll. Auch das Kernkraftwerk Three Mile Island in Pennsylvania plant, seinen Strom an Microsoft zu liefern – ein weiteres Beispiel für die Symbiose zwischen Technologie und Kernenergie.
Ein unverzichtbarer Baustein der Energiezukunft
Viele Experten sind sich einig, dass ein erhebliches Wachstum der Kernenergie essenziell ist, um die globalen Klimaziele zu erreichen. Sie sehen darin nicht nur eine Lösung für die steigende Energienachfrage, sondern auch eine Möglichkeit, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu beschleunigen. Die kontinuierliche Energieversorgung durch Kernkraftwerke bietet einen klaren Vorteil gegenüber wetterabhängigen erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie.
Politische Perspektiven in den USA
In den Vereinigten Staaten dürfte die Diskussion über den Energiemix wieder verstärkt in den politischen Fokus rücken. Mit Chris Wright, dem Gründer und CEO von Liberty Energy, als Energieminister unter Präsident Trump, zeichnet sich jedoch eine Verschiebung zugunsten fossiler Brennstoffe ab. Wright gilt als Befürworter innovativer Technologien in der Öl- und Gasgewinnung durch Fracking und hat sich mehrfach für die verstärkte Nutzung fossiler Energieträger ausgesprochen.
Präsident Trump hat zudem angekündigt, staatliche Fördergelder für klimafreundliche Technologien zu streichen und die Förderung fossiler Brennstoffe massiv auszubauen. Bereits während seiner ersten Amtszeit verließ die USA das Pariser Klimaabkommen – ein Schritt, der erneut erwartet wird. Solche Entscheidungen könnten die Fortschritte bei der Entwicklung und Implementierung von klimaneutralen Technologien wie SMRs ausbremsen und den globalen Klimazielen entgegenwirken.
Ein Weg in die Zukunft
Trotz politischer Gegenwinde bleibt Kernenergie eine Schlüssellösung, um den steigenden Energiebedarf der Tech-Branche und der Weltwirtschaft zu decken. Die Investitionen der Tech-Giganten in SMRs zeigen, dass sie bereit sind, Verantwortung für eine nachhaltige Energiezukunft zu übernehmen. Gleichzeitig unterstreicht die globale politische Landschaft die Notwendigkeit, langfristige Strategien zu entwickeln, die Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum miteinander verbinden. Ob Kernenergie, fossile Brennstoffe oder erneuerbare Energien: Die Zukunft der Energieversorgung hängt von einem ausgewogenen und durchdachten Ansatz ab.
Fazit
Die Verbindung von KI und Kernenergie zeigt, wie technologische und energetische Innovationen sich gegenseitig verstärken können. SMRs stehen als Symbol für eine neue Ära der Kernenergie, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Sicherheit vereint. Während Tech-Giganten und Regierungen auf diese Technologie setzen, könnte sie nicht nur die Energieprobleme der KI lösen, sondern auch eine Schlüsselrolle im globalen Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft spielen.
Die Projekte
Das Uranprojekt Hornby, Nunavut
Das wichtigste Projekt von Future Fuels ist das Uranprojekt Hornby, das sich über das gesamte 3.407 km² große Hornby-Becken im Nordwesten von Nunavut erstreckt und ein geologisch vielversprechendes Gebiet mit über 40 wenig erkundeten Uranvorkommen, einschließlich der historischen Lagerstätte Mountain Lake, ist. Darüber hinaus besitzt Future Fuels das Konzessionsgebiet Covette in der Region James Bay in Quebec, das 65 Mineralkonzessionen auf einer Fläche von 3.370 Hektar umfasst.
Das Hornby-Projekt von Future Fuels erstreckt sich über das gesamte Hornby-Becken im Nordwesten von Nunavut. Das Unternehmen konsolidiert den Bezirk durch eine Reihe von Akquisitionen und Claim-Absteckungen, die zu einem bedeutenden Landpaket von insgesamt 3407 km2 führen. Das Hornby-Becken wurde zeitgleich mit dem Weltklasse-Athabasca-Becken gebildet und weist viele ähnliche geologische Eigenschaften auf. Das Becken beherbergt die Lagerstätte Mountain Lake, die 1976 entdeckt wurde, und das Becken wurde seitdem nie wieder vollständig von einem einzigen Betreiber gehalten. Future Fuels identifizierte dies als das letzte wenig erkundete uranhaltige Becken in Kanada und ist der Ansicht, dass das Hornby-Becken mit einer systematischen, beckenweiten Explorationsstrategie das Potenzial hat, mehrere Uranlagerstätten zu beherbergen.
Das Projekt befindet sich im urinhaltigen Gebiet, das als Hornby Basin bekannt ist, im kanadischen Territorium Nunavut. Nur 95 km südwestlich von der Hafenstadt Kugluktuk, 145 km nordöstlich von Port Radium, 555 km nordnordwestlich von Yellowknife. Das umfangreiche konsolidierte Landpaket erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 3407 km² und enthält über 40 wenig erkundete Uranvorkommen außerhalb der Lagerstätte Mountain Lake. Das Projekt kann mit dem Wasser, dem Tundraflugzeug und dem Hubschrauber erreicht werden. Die Feldsaison im Sommer erstreckt sich von April bis Oktober und ermöglicht Explorationen vor Ort, und die Feldsaison im Winter ermöglicht Bohrungen und geophysikalische Flugvermessungen.
Der größte Teil des Beckens wurde bereits erkundet, aber die zyklische Natur des Uransektors verhinderte, dass nach dem Mountain Lake weitere Entdeckungen gemacht werden konnten, was durch die abgeschottete Natur des Besitzes der Becken noch verstärkt wurde. Die erste Phase ernsthafter Explorationen fand zwischen 1977 und 1988 nach der Entdeckung des Bergsees statt. BP Minerals, Cominco, Gulf Minerals Canada und Imperial Oil gaben in diesem Zeitraum über 10 Mio. $ aus.
Die letzte konzertierte Exploration fand zwischen 2005 und 2011 statt, als Cameco, Unor, Triex und Adriana nach eigenen Angaben mehr als 20 Mio. $ in umfangreiche regionale geophysikalische Untersuchungen und Bohrtests in einigen Zielen investierten.
Kürzlich hat das Unternehmen einen Kaufvertrag mit IsoEnergy Ltd. unterzeichnet, wonach das Unternehmen eine 100%-Beteiligung am Projekt Mountain Lake von IsoEnergy erwerben wird, das aus Mineralclaims mit einer Fläche von 5.625 Hektar im Hornby Bay Basin besteht. Durch den Erwerb des Konzessionsgebiets Mountain Lake wird das Portfolio des Unternehmens im Hornby Bay Basin in Nunavut um wichtige Claims erweitert.
Das Becken
In Kanada gibt es drei große helikanische Urinferbecken, das Athabasca-, das Thelon- und das Hornby-Becken.
Das Uranpotenzial von Athabasca wurde in den frühen 1950er Jahren identifiziert. Im Laufe der Jahre 1970 bis 2020 wurden in dieser produktiven Region mehr als 500 Millionen Pfund Uran produziert, wobei über 40 Uranlagerstätten entdeckt wurden, die 2,6 Milliarden Pfund Uran definieren.
Im Thelon-Becken entdeckte die Urangesellschaft Canada Limited 1974 das erste Uranvorkommen im Gebiet des Baker-Lake-Gebiets im Thelon-Becken.
In einem zweiten Ansturm in den 2000er Jahren bis 2011 wurde regional nach Uran vom Diskordanztyp gesucht, und bis heute wurden rund 160 Millionen Pfund Uran definiert.
Die Chance
Mit über 40 bereits definierten Zielen, die es zu verfolgen gilt, und Zugang zu einem bedeutenden Datensatz, der von großen Uranunternehmen erworben wurde, ist das Unternehmen gut positioniert, um eine neue Explorationsphase im Hornby-Becken zu beginnen. Neue geophysikalische Techniken, eine freundlichere Explorations- und Erschließungsgerichtsbarkeit sowie eine verbesserte Explorationsinfrastruktur in der Region werden Future Fuel in die Lage versetzen, Ressourcen effektiver einzusetzen als frühere Betreiber und die Chancen auf weitere Entdeckungen erheblich zu erhöhen.
Historischer Meilenstein: Future Fuels kontrolliert erstmals das gesamte Hornby-Becken (3.400 km²) als einziger Betreiber
Das Unternehmen besitzt dadurch die umfassende Kontrolle über 232 Mineralschürfrechte und 6 Mineralkonzessionen. Und das geologisches Potenzial ist bemerkenswert, denn es besitzt vergleichbare Eigenschaften mit Kanadas produktivsten und berühmtesetn Uranregionen dem “Athabasca-Becken und dem “Thelon-Becken”.
Präzisere und dadurch effizientere Explorationsintelligenz dank KI
Der Einsatz der KI-Plattform “DORA” von “VRIFY” dürfte die Exploration drastisch beschleunigen. Mit Hilfe der Integration öffentlicher und proprietärer Datenquellen durch KI-gestützte Analyse können Entdeckungszyklen verkürzt werden. Das sogenannte “Time-Domain-Towed-Bird-EM-System” erfasst elektromagnetische Signaturen zur Identifikation graphitischer Horizonte. Dank des kürzlich erfolgten Datenerwerbs dürfte das Unternehmen sich in eine hervorragende Ausgangsposition gebracht haben.
Update: Future Fuels stärkt Bohrziele mit 3D-Gravitationsinversion im “Hornby Basin”
Die Modellierung wurde von “EarthEx Geophysical Solutions Inc.” für das Gebiet um “Mountain Lake” durchgeführt und integriert Bodengravitationsmessungen, die von Future Fuels im Jahr 2025 sowie von “Iso Energy” im Rahmen der Programme 2022 und 2024 erhoben wurden. Die Arbeiten dienten dazu, die Interpretation der lokalen Geologie durch das Unternehmen zu präzisieren und die strukturellen und stratigraphischen Faktoren der Uranmineralisierung zu klären. Sie werden zudem die Zielauswahl für Bohrungen im gesamten Uranvorkommen “Mountain Lake” beschleunigen, das nach Ansicht des Unternehmens sowohl für klassische, im Grundgebirge vorkommende, diskordanzgebundene Uranlagerstätten als auch für sandsteingebundene, verwerfungsgesteuerte Uransysteme aussichtsreich ist.
Highlights der 3D-Inversion und -Modellierung
Future Fuels Inc. hat eine umfassende dreidimensionale geophysikalische Untersuchung (3D-Gravitationsinversion) über dem Uranprojekt „Mountain Lake“ abgeschlossen. Das neue geophysikalische Modell bestätigt, dass diese Methode die geologische Struktur des Gebiets präzise abbilden kann. Auf dieser Basis wurden sechs vorrangige, bohrbereite Zielgebiete für das bevorstehende Explorationsprogramm 2026 definiert.
Da das bereits bekannte Uranvorkommen exakt mit einer bestimmten Anomalie im Modell übereinstimmt, hat das Unternehmen nun ein verlässliches Werkzeug, um neue Ziele zu bewerten. Für die anstehende Bohrkampagne 2026 wurden insgesamt sechs vorrangige, bohrbereite Zielgebiete definiert.
Die 6 definierten Zielzonen für 2026
- “ML-Anom-1” (Mountain Lake): Das bekannte historische Uransystem. Es äußert sich überraschenderweise als positive Dichteanomalie (Gravitations-Hoch), was auf die strukturelle „Falle“ (Sandsteinverdünnung, Verwerfungen, dichteres Wirtsgestein) hindeutet, die die uranhaltigen Fluide damals gebündelt hat. Es dient als der entscheidende Kalibrierungspunkt für das gesamte Projekt.
- “South-Anom-1”: Eine isolierte Anomalie südlich des Aquitaine-Verwerfungskorridors (ca. 100–150 m Ausdehnung). Historische Bohrungen trafen nur knapp daneben; der Kern ist unberührt und gilt als hochkarätiges Bohrziel, da die Geologie stark an “Mountain Lake” erinnert.
- “JL-Anom-1” (“Jenny Lake”): Ein kontinuierliches, großflächiges Dichtemerkmal nördlich der Imperial-Verwerfung. Es bietet Potenzial für Folgearbeiten in „Distriktgröße“, um das Uranpotenzial in den Sandsteinformationen zu prüfen.
- “North-Anom-1”: Ein durchgehendes, parallel zur “Helmut-Verwerfung” verlaufendes Merkmal im nördlichen Korridor. Es ist entlang des Streichens offen und noch völlig unerschlossen; erste Bohrstandorte wurden bereits festgelegt.
- “North-Anom-2”: Eine eng beieinanderliegende Ansammlung von parallelen Dichteanomalien.
- “North-Anom-3”: Eine klar abgegrenzte Anomalie in einer strukturellen Umgebung, die der Lagerstätte “Mountain Lake” stark ähnelt und ein erhebliches Relief des Grundgesteins aufweist.
Geologischer Hintergrund & Methodik
- Zwei Lagerstättentypen im Visier: Das “Hornby Basin” ist vielversprechend für die zwei wichtigsten Uran-Typen Kanadas: diskordanzgebundene Systeme (oft durch Gravitations-Tiefs/ Alteration gekennzeichnet) und sandsteingebundene, verwerfungsgesteuerte Systeme (oft durch Gravitations-Hochs/ Strukturfallen gekennzeichnet). Die 3D-Inversion hilft, beide Typen zu identifizieren.
- Interpretation der Daten: Ein Gravitations-Tief deutet auf dickere Sandsteinschichten oder tonreiche hydrothermale Alteration (Zersetzung durch heiße Fluide) hin. Ein Gravitations-Hoch zeigt flacheres Grundgebirge oder verwerfungsbegrenzte Strukturblöcke an – beides entscheidende Faktoren, die Uranfluide stoppen und anreichern können.
- Technische Validierung: Die Datenverarbeitung wurde von der Spezialfirma “EarthEx” mittels “Seequent Oasis Montaj / VOXI” durchgeführt. Besonders wichtig war eine aufwendige Korrektur der variierenden Oberflächenbedeckung (Deckschichtkorrektur), um Störsignale zu eliminieren und nur die echte Geologie des Grundgesteins abzubilden.
Strategische Bedeutung
Für Future Fuels stellt dieses Modell einen technologischen Durchbruch in der Exploration des “Hornby Basins” dar. Statt blind zu bohren, kann jede neue Anomalie direkt mit dem „geophysikalischen Fingerabdruck“ der bekannten “Mountain Lake-Lagerstätte” abgeglichen werden. Laut CEO Rob Leckie bilden diese Ergebnisse das Fundament für ein potenziell wegweisendes Jahr 2026 für das Unternehmen.
Das Covette-Projekt, Quebec
Das Konzessionsgebiet Covette von Future Fuels, das aus 65 Mineralclaims mit einer Gesamtfläche von etwa 3.370 Hektar besteht, befindet sich in der Region James Bay in Quebec, 190 km östlich von Radisson (QC). Geologisch gesehen liegt der Region ein Grünsteingürtel zugrunde, der aus verschiedenen mafischen bis ultramafischen Gesteinseinheiten besteht, die als aussichtsreich für Basis- und Edelmetalle (Ni-Cu-Co-PGE-Au-Ag) sowie in Pegmatit enthaltene seltene Metalle (Li-Ta) gelten. In der Vergangenheit wurde das Konzessionsgebiet nur in begrenztem Umfang exploriert, wobei der Schwerpunkt in erster Linie auf der Prospektion und der Probenahme lag. Zu den historischen Probenahmeergebnissen gehört das Pegmatit-/Amphibolit-Vorkommen Clothilde, wo 4,7 % Mo, 0,73 % Bi, 0,09 % Pb und 6,0 g/t Ag sowie 1,2 g/t Ag und 0,18 % Cu aus zwei Stichproben gewonnen wurden.
Ende 2016 wurde von Geotech Ltd. eine VTEM-Messung (Versatile Time Domain Electromagnetic (VTEM) über dem Konzessionsgebiet durchgeführt. Die VTEM-Messung identifizierte mehrere elektromagnetische (EM) Leiter mit hoher Priorität, die mit starken und ausgeprägten magnetischen hohen Anomalien zusammenfallen, sowie eine breite und große koinzidente EM- und magnetische hohe Anomalie. Im 3. Quartal 2017 ergab ein Bodenprospektionsprogramm Proben mit einem Gehalt von 0,18 % Nickel, 0,09 % Kupfer und 87 ppm Kobalt. Die Bodenarbeiten und Oberflächenprobenahmen waren nicht ausreichend, um die Quelle der VTEM-Anomalien zu erklären, und scheinen insgesamt auf eine Quelle in der Tiefe hinzudeuten.
Im Jahr 2018 organisierte Future Fuels ein Explorationsteam für ein Erkundungsprogramm, bei dem eine neue Zone mit Oberflächenmineralisierung direkt über dem Gebiet mit hoher Leitfähigkeit entdeckt wurde, das bei der VTEM-Messung 2016 identifiziert wurde. Acht Proben wurden entlang einer sichtbaren Streichlänge von ~200 Metern entnommen, die als oxidierte, verkieselte, blättrige, amphibolitische Gesteinseinheit beschrieben wird. Die beste der Proben war Probe 4289, die 1,2 % Zink und 68,7 g/t Silber ergab. Die Proben 4284 bis 4286 ergaben erhöhte Werte von 0,13 % bis 0,19 % Nickel.
Anfang 2019 unterzeichnete Future Fuels eine Optionsvereinbarung über den Verkauf seiner 100%-Beteiligung am Konzessionsgebiet Covette an Astorius Resources Ltd.
Future Fuels schließt Übernahme von “Hatchet Uranium Corp.” ab
Future Fuels Inc. hat die Übernahme von “Hatchet Uranium Corp.” erfolgreich abgeschlossen. Die Übernahme erfolgte im Rahmen einer dreiseitigen Fusion (unter Beteiligung von “ValOre Metals Corp.” und einer Tochtergesellschaft von Future Fuels). Das fusionierte Unternehmen wird nun als 100-prozentige Tochtergesellschaft von Future Fuels unter dem Namen “Future Fuels Athabasca Inc.” weitergeführt.
Mit dem Abschluss der Übernahme erwarb das Unternehmen über “Amalco” ein umfangreiches Uranexplorationsportfolio im Distrikt-Maßstab, das fünf Projektgebiete, “Hatchet Lake”, “Highway”, “CBX/Shoe”, “Usam” und “Genie”, mit einer Gesamtfläche von etwa 97.674 ha im Norden von Saskatchewan umfasst. Das Portfolio umfasst eine Mischung aus zu 100 % unternehmenseigenen Claims und Optionsbeteiligungen, einschließlich eines Vorzeige-Kernprojekts, eines großen Earn-in-Projekts ohne vorherige Bohrungen sowie mehrerer Nebenprojekte mit historischen Arbeiten und modernen Folgeuntersuchungen.
In allen Konzessionsgebieten umfassten die bisherigen Explorationsarbeiten historische Vermessungen und Bohrungen, ergänzt durch die jüngste Zielgenerierung, Flugvermessungen, Prospektion und Probenahmen, wodurch insgesamt mehrere Gebiete mit Uranmineralisierungen und ausgeprägten Oberflächenanomalien identifiziert wurden.
Das Konzessionsgebiet “Hatchet Lake” unterliegt einer NSR-Royalty in Höhe von 2 % zugunsten von “Rio Tinto Exploration Canada Inc.”, vorbehaltlich des Rechts von “International Gold Corporation”, 0,5 % dieser NSR-Royalty für 750.000 $ zu erwerben (wodurch sich die NSR-Royalty von 2 % auf 1,5 % reduziert). Sollte “Amalco” seine Option auf das Konzessionsgebiet “Highway” ausüben, wird das Konzessionsgebiet “Highway” einer NSR-Royalty in Höhe von 2 % unterliegen, die an “Skyharbour Resources Ltd.” zu entrichten ist. Die Uranprojekte “Genie”, “Usam” und “CBX/Shoe” unterliegen ebenfalls einer NSR-Royalty in Höhe von 2 %, die an “Skyharbour” zu entrichten ist.
Bestimmte Claims innerhalb des Mineralportfolios, das sich im Besitz von “Amalco” befinden wird, sind zurzeit nicht in ordnungsgemäßem Zustand. “Hatchet Uranium Corp.” hat jedoch alle erforderlichen Zahlungen geleistet und alle erforderlichen Ausgaben bei der Regierung von Saskatchewan gemeldet. Das Unternehmen und “Amalco” werden nach dem Abschluss der Übernahme für die Aufrechterhaltung der Claims verantwortlich sein.
Das Management Team
Rob Leckie, Präsident und CEO
Herr Leckie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Finanzbereich, unter anderem in den Bereichen Investmentbanking, Investment Management und Unternehmensführung. Zuvor war er Vice President bei der Dundee Corporation, wo er für die Identifizierung, Entwicklung und Überwachung von Investitionsmöglichkeiten mit Schwerpunkt auf Ressourceninvestitionen verantwortlich war. Er war Managing Director von Dundee Acquisition, der ersten Special Purpose Acquisition Corporation (SPAC), die in Kanada gegründet wurde, Gründungsmitglied und Investor von Nova Royalty Corp sowie Vorstandsmitglied von Reunion Gold, Magna Terra Minerals, Cathedral Bitcoin und Gold Line Resources. Herr Leckie war Mitbegründer und Direktor von Somerset Energy Partners, Valkyrie Oil Trucking Corp. und South Viking Energy Corp. Das Unternehmen freut sich darauf, den Erfahrungsschatz von Herrn Leckie für seine zukünftigen Geschäftsziele und Unternehmungen zu nutzen.
Jody Bellefleur, Wirtschaftsprüfer, CGA, CFO
Jody bringt über 20 Jahre Erfahrung als Unternehmensbuchhalterin in Saville Resources ein. Jody ist verantwortlich für alle Aspekte der regulatorischen Finanzberichterstattung, einschließlich der Erstellung von Quartals- und Jahresabschlüssen, Management Discussion and Analysis Berichten sowie der staatlichen Steuerberichterstattung. Vor ihrer Arbeit bei börsennotierten Unternehmen war Jody Controllerin eines privaten Produktionsunternehmens. Seit 2008 befasst sie sich ausschließlich mit der Erbringung von Dienstleistungen für öffentliche und private Unternehmen im Bereich des Junior-Bergbaus.
Nick Rodway, Geologe & Qualifizierte Person
Herr Rodway ist der Präsident und CEO von Core Assets Corp. Er hat einen BSc in Geologie von der Memorial University of Newfoundland und einen MSc in Exploration and Mining Leadership von der Queens University und ist Mitglied der Association of Engineers and Geoscientists of British Columbia. In den letzten zehn Jahren hat er intensiv mit börsennotierten Unternehmen zusammengearbeitet, wo er strategische Aufgaben in den Bereichen Unternehmensaufbau, Finanzierung, Investorenkommunikation, Grundstückserwerb und Projektmanagement wahrgenommen hat. Herr Rodway war Gründer und Präsident von Exploits Gold Corp., einem privaten Unternehmen mit Sitz in Vancouver, das Mitte 2020 von Exploits Discovery Corp. aufgekauft wurde, einem börsennotierten Unternehmen, das an der Canadian Securities Exchange notiert ist.
Kevin Bottomley, Regisseur
Kevin Bottomley ist ein versierter Kapitalmarktberater und hatte zahlreiche leitende Funktionen in börsennotierten Unternehmen inne. Herr Bottomley hat über einen Zeitraum von 15 Jahren erfolgreich über 100 Mio. $ aufgebracht und unterhält enge Beziehungen zu Investoren mit Sitz in Nordamerika, Europa und Asien. Kevin hat sich in erster Linie auf die Unternehmensgründung sowohl im Bergbau- als auch im Sonderfallsektor konzentriert.
Alicia Milne, Regisseur
Alicia begann ihre Karriere vor über 22 Jahren als Rechtsanwaltsfachangestellte und hat ihre Karriere als Securities Compliance Officer und Corporate Secretary weiterentwickelt. Alicia verfügt über mehr als 15 Jahre Managementerfahrung und hat sich auf Corporate Governance und Compliance für börsennotierte Unternehmen spezialisiert, die an den NYSE, TSX und TSX Venture Exchange notiert sind. Derzeit ist sie Director von QMC Quantum Minerals, Minfocus Exploration Inc. und Fitch Street Capital Corp. sowie Corporate Secretary von drei Junior-Mineralexplorationsunternehmen. Alicia ist Mitglied der Governance Professionals of Canada und Mitglied des Board of Directors von Women In Mining BC.
